DOPDA
Erfahrungsräume für junge Menschen

DOPDA ist ein entwicklungsorientierter Ansatz, der junge Menschen dabei unterstützt, sich selbst besser kennenzulernen, soziale Kompetenzen zu entwickeln und gestärkt Herausforderungen zu begegnen.

Kinder und Jugendliche brauchen Räume, in denen sie sich ausprobieren, Erfahrungen sammeln und ihre Entwicklung bewusst gestalten können. DOPDA schafft solche Räume – mit Bewegung, Reflexion, Beziehung und einer klaren pädagogischen Haltung.

DOPDA in Kürze

DOPDA ist kein starres Trainingsprogramm, sondern ein anpassungsfähiger Ansatz zur persönlichen und sozialen Entwicklung junger Menschen.

Erfahrungsraum statt Belehrung

Junge Menschen lernen nachhaltiger, wenn sie Themen nicht nur besprechen, sondern auch erleben, erproben und reflektieren können.

Individuell statt standardisiert

Jede Klasse und jede Gruppe bringt eigene Dynamiken, Bedürfnisse und Herausforderungen mit. DOPDA wird daran angepasst.

Bewegung, Erfahrung und Reflexion

Bei DOPDA gehören Körperwahrnehmung, praktische Übungen, soziale Erfahrungen und Reflexion zusammen.

Persönliche und soziale Entwicklung

DOPDA stärkt unter anderem die Selbstwahrnehmung, das Selbstvertrauen, den respektvollen Umgang, die Konfliktfähigkeit und die innere Haltung.

Warum es DOPDA gibt

Die Entwicklung junger Menschen findet nicht nur in einem einzelnen Umfeld statt. Wichtige Entwicklungsräume sind dabei vor allem die Familie und die Schule, aber auch weitere soziale Erfahrungsräume wie der Freundeskreis, der Sportverein oder Freizeitgruppen.

Diese Räume leisten nach wie vor viel. Gleichzeitig stehen sie heute jedoch auch unter besonderen Belastungen. Viele Kinder und Jugendliche wachsen in einer von gesellschaftlichen Krisen, Unsicherheit, Beschleunigung, digitalen Reizen und sozialen Vergleichsdynamiken geprägten Lebenswelt auf. Gerade deshalb brauchen junge Menschen ergänzende Räume, in denen sie sich jenseits von Leistungsdruck und Alltagsroutine erleben, orientieren und weiterentwickeln können.

Was ein Erfahrungsraum bei DOPDA bedeutet

Ein Erfahrungsraum ist ein Rahmen, in dem junge Menschen nicht nur Wissen aufnehmen, sondern auch sich selbst und andere bewusst erleben können. Sie sammeln Erfahrungen, die im Alltag oft zu kurz kommen, wie beispielsweise sich auszuprobieren, Unsicherheit auszuhalten, in Beziehung zu treten, Grenzen wahrzunehmen, neue Perspektiven zu gewinnen und das Erlebte gemeinsam zu reflektieren.

DOPDA schafft solche Erfahrungsräume in einer sicheren, angeleiteten und wertschätzenden Umgebung.

Sich ausprobieren

Neue Rollen, Verhaltensweisen und Perspektiven erproben.

Erfahrungen sammeln

Lernen durch konkrete Situationen, Bewegung und Gruppenprozesse.

Reflektieren

Erlebtes verstehen, besprechen und einordnen.

Handlungs-spielräume erweitern

Mehr Sicherheit im Umgang mit sich selbst, mit anderen und mit schwierigen Situationen entwickeln.

Wie DOPDA arbeitet

DOPDA verbindet mehrere Ebenen des Lernens und der Entwicklung. Die erfahrungs- und beziehungsorientierte Arbeit ist an die jeweilige Gruppe angepasst.

Bewegung schafft Präsenz, aktiviert die Wahrnehmung und eröffnet einen neuen Zugang zu Lernen und Entwicklung.

Wie sich DOPDA entwickelt hat

DOPDA ist aus Forschung, Praxis und gesellschaftlichem Bedarf heraus entstanden. Dieser Ansatz wurde über viele Jahre hinweg erprobt, weiterentwickelt und in unterschiedliche Kontexte übertragen.

2014

Nach der Promotion von Dr. Björn Pospiech zum Thema „Lehrende aus der Kampfkunst und Schullehrkräfte in der Suchtprävention als Gesundheitspädagogen” entstand die Frage, wie diese Erkenntnisse sinnvoll in die Praxis übertragen werden können.

2014

2014-2016

Konzeptionelle Entwicklungsphase mit intensiver Reflexion, Gesprächen und inhaltlicher Schärfung.

2016/2017

Start von DOPDA mit einem Startery-Stipendium von Social Impact. Es wurden zentrale Grundlagen zu Geschäftsmodell, Wirkung und inhaltlicher Ausrichtung entwickelt.

2016/2017

ab 2017

Erste Kurse zur praktischen Erprobung des Ansatzes.

2021/2022

DOPDA.Camp mit Förderung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Entwicklung und Test einer Fortbildung für Ehrenamtliche in Ferienfreizeiten. In diesem Zusammenhang entstand auch das DOPDA-Handbuch.

2021/2022

2022-2024

Rund 40 Schulkurse mit über 700 Teilnehmer:innen in Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und Baden-Württemberg. Es wurden standardisierte Kurse und Projekttage mit Schwerpunkt Grundschule entwickelt.

2024/2025

Weitere Arbeit an tragfähigen Finanzierungsstrukturen, unter anderem mit Unterstützung von startsocial e. V.

2024/2025

2025

Entstehung der „Power-Ferien” als lokales Ferienformat.

2026

Neujustierung von DOPDA als individueller Ansatz für Schulen und Gruppen mit erhöhtem Bedarf.

2026

DOPDA in Zahlen

Wir haben seit 2022…

0
Entwicklung und Umsetzung des Ansatzes
0
zwischen 2022 und 2024
0
Teilnehmer:innen in Schulformaten zwischen 2022 und 2024

Formate

Schulkurse, Projekttage, Intensivkurse, Ferienformate

Kontakt und Anfrage

Wenn Sie sich für ein individuelles DOPDA-Format für Ihre Klasse, Schule oder Gruppe interessieren, freuen wir uns über Ihre Anfrage. In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam, was Ihre Gruppe aktuell braucht und welches Format sinnvoll sein kann.

Kontaktangaben:
Dr. Björn Pospiech
Pranado gGmbH
E-Mail: bjoern.pospiech@pranado.org
Phone: 06221 / 672 42 65
WhatsApp: 06221 / 672 42 65

Kontakt

Dr. Björn Pospiech
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Phone: 06221 / 672 42 65
WhatsApp: 06221 / 672 42 65

Über DOPDA

DOPDA verbindet moderne Erkenntnisse aus der Psychologie, der Pädagogik und den Gesundheitswissenschaften mit alten asiatischen Bewegungskünsten. Wir haben damit ein Angebot geschaffen, welches jungen Menschen hilft, den Herausforderungen der heutigen Zeit zu begegnen.

Wörtlich aus dem koreanischen übersetzt heist DOPDA "helfen/unterstützen". Damit spiegelt es den Kern unseres Programms wieder.