Das DOPDA Programm

Wie ist das DOPDA Programm inhaltlich aufgebaut? Wie wirkt es bei der Zielgruppe? Welche Module haben wir bereits erschaffen und welche sind in Planung?

Wie DOPDA Wirkt

DOPDA ist so konzipiert, dass es auf den Ebenen Körper, Psyche, Sozialkompetenz und soziales Umfeld wirkt. Wir sehen einen erheblichen Mehrwert darin, nicht nur an einer Ebene zu arbeiten und darauf zu vertrauen, dass sich eine ganzheitliche Verbesserung einstellt, sondern wollen eine ganzheitliche Wirkung bei den Kindern und Jugendlichen entfalten. Jede körperliche Reaktion (wie Krankheit) hat stets einen direkten Einfluss auf die Psyche, und umgekehrt (z.B. das Gefühl der Hilflosigkeit oder Ausgrenzung). Ebenso trifft es auf die Ebenen der Sozialkompetenz und des persönlichen Umfeldes zu, die negative Auswirkungen auf alle Ebenen haben können. Daher verfolgen wir einen Ansatz, welcher stets alle Ebenen in jedem unserer Module (also jeder Kurseinheit) miteinbezieht.

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ICH bin Stark!
  • die Steigerung von geistiger und körperlicher Fitness und der Koordinationsfähigkeit, mit positiver Auswirkung auf das kognitive Leistungsvermögen und die mentale Stabilität
  • der Erwerb von Wissen und Fähigkeiten, wie z.B. Kenntnisse zu Fragen der Gesundheit, Förderung der Alltagskompetenz und der Allgemeinbildung, Förderung eines gesunden und positiven Lebenswandels
  • den achtsamen und bewussten Umgang mit der eigenen Gesundheit und den vorhandenen Ressourcen
  • die Befähigung sich selbstbestimmt und eigenständig eine eigene Zukunft aufzubauen
  • die aktive Vermeidung von Stress und das Nutzen von stressreduzierenden Maßnahmen
  • die positive Entwicklung der Teilnehmer*innen und Erweiterung ihres Handlungsrepertoires in vielen risikomindernden Bereichen, wie z.B. Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit, Steigerung der Beziehungsfähigkeit zu Gleichaltrigen, Abnahme aggressiven Verhaltens, Erhöhung der Bereitschaft zur Annahme von Kritik, Verbesserung der sprachlichen Fähigkeiten

Zielgruppen

Unsere Hauptzielgruppe bilden Jugendliche im Alter von 8 bis 19 Jahren, unabhängig von Geschlecht oder sozialer Herkunft.

Jede dieser Altersstufen hat eigene Herausforderungen zu bewältigen und bedarf deswegen eines eigenen Curriculums, mit altersgerechten Methoden und Übungen. Für Untergruppe zwei und teilweise drei (12-17 Jahre) haben wir bereits ein detailliert ausgearbeitetes Curriculum, welches primär angewendet werden soll. Um möglichst viele Erfahrungen und Expert*innen zu berücksichtigen, erfolgt die Erweiterung und Aufgliederung im Rahmen unserer Ausbildung von Kursleiter*innen, mit unseren Alumni (also fertigen Kursleiter*innen) und mit unserem Netzwerk an Expert*innen.

Kinder: 8-11 Jahre

Übergang in die weiterführende Schule mit neuen Herausforderungen und einem sich stark verändernden Umfeld.

Jugendliche: 12-14 Jahre

Beginn der Pubertät mit einer stärker werdenden Sinn-/Orientierungssuche

Jugendliche/junge Erwachsene: 15-19 Jahre

Übergang in Beruf, Ausbildung oder Studium mit einem größer werdenden Drang nach Freiheit und Selbstständigkeit.

Das sind die DOPDA Module

Das DOPDA-Programm ist Modular aufgebaut, so dass es sich immer den aktuellen Gegebenheiten und den Bedürfnissen der Gruppe anpassen kann. Aktuell kann man unter den hier aufgelisteten Modulen wählen. Wir sind aber ständig dabei die Module zu verbessern und neue Module zu erschaffen. Schließlich verändern sich auch die Bedürfnisse der jungen Menschen im Laufe der Zeit.

Abgrenzung & Loslassen

Neben der Sicht auf die eigenen Ressourcen macht die Abgrenzung nach außen einen großen Teil unseres Selbst aus. 

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Erlebnis in der Gruppe

 Aus der Erlebnispädagogik wissen wir, wie förderlich gemeinsame Aktivitäten für die soziale Entwicklung sind und nutzen sie für ein gutes Gruppenklima

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Förderliche Beziehungen

 Beziehungen spielen in unserem sozialen Kontext eine zentrale Bedeutung. Wie können wir förderliche Beziehungen identifizieren und stärken?

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In sich ruhen

 In diesem Modul geht es einerseits darum, den Teilnehmern beizubringen ihre Entscheidungen nicht aus einem emotionalen Impuls, sondern bedacht und überlegt zu treffen.

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Kommunikation

 Kommunikation, also die bewussten oder unbewussten eindrücke in unserem sozialen Miteinander, beeinflussen permanent unser Handeln und Denken.

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Körpersprache & nonverbale Kommunikation

Es werden grundlegende Konzepte zur Kommunikation vorgestellt und erfahrbar gemacht.

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Lösungsstrategien

Damit Herausforderungen und Probleme zielführend und nachhaltig bewältigt werden können, sind bestimmte Herangehensweisen und Strategien notwendig.

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Mein soziales System

 In diesem Modul geht es darum sich einer problembehafteten Situation oder Beziehung bewusster zu werden, indem visuelle und körperliche Methoden genutzt werden.

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Mein soziales Umfeld

 Wir werden identifizieren, welche Ebenen es in unserem sozialen Umfeld gibt und welchen positiven oder negativen Einfluss diese Ebenen auf uns haben.

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Mentor & Vorbilder

 Ein Mentor ist jemand, der uns ein Stück unseres Lebensweges begleitet und uns bei einer positiven Entwicklung fördert. Dahingegen ist ein Vorbild jemand, dem wir nacheifern und möglichst ähnlich werden wollen.

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Positives Selbstbild

Was macht unsere Persönlichkeit aus? Wie beeinflust sie uns im Leben? Wie können wir unsere Persönlichkeit stärken?

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Präventive Selbstverteidigung

Die Kursteilnehmer lernen Grundlagen der präventiven und angewandten Selbstverteidigung kennen, wobei der Fokus auf der Prävention liegt.

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Selbstbewusstsein

 Die Basis für die eigene Überzeugung optimistisch, angstfrei, sorglos und unbekümmert in die Zukunft blicken zu können soll in diesem Modul gelegt werden.

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Selbstreflexion und Wahrnehmung

Damit selbstreflexiv Veränderungen an sich und seiner Umgebung erkannt werden können, erlernen die Teilnehmer Grundlagen der Wahrnehmung.

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Selbstregulation

 Bei der Selbstregulation geht es um bewusste oder unbewusste mentale Vorgänge, mit denen wir unsere Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulse und Handlungen steuern.

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Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit, also der Überzeugung zu sein die richtigen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu besitzen, und Selbstvertrauen, also die positive Bewertung wie Persönlichkeit, Fähigkeiten und Erinnerungen die wir von uns haben, sind Kernelemente eines selbstbestimmten Lebens.

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Stopp sagen

Jemanden die Stirn zu bieten, sich einer fremden Meinung und Überzeugung zu verwehren oder einfach nur „Nein“ oder „Stopp“ sagen fällt vielen Menschen schwer, aber erlernbar.

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Veränderungen angehen

Dieses Modul vermittelt Strategien und Fähigkeiten um bevorstehende Veränderungen erfolgreich und zielgerichtet anzugehen.

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Veränderungsbedarfe

Die zentrale Fragestellung dieses Moduls ist das eigene Hinterfragen der aktuellen Situation.

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Was ist Gesundheit?

Das Erkennen gesundheitlicher Defizite ist eine Grundvoraussetzung für eine nachhaltige und gesunde Lebensweise.

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Was ist Stress?

 Stress ist eines der häufigsten Gründe, warum wir krank werden und Ziele nicht erreichen. Wir erarbeiten in diesem Modul wie es zu Stress kommt und wie man ihn vermeiden kann.

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Wirkung auf andere

Den Kursteilnehmern soll in diesem Modul bewusst werden, dass sie sowohl eine beabsichtigte, wie auch eine unbeabsichtigte Wirkung ausstrahlen.

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Ziele setzen und erreichen

Ziele sollten richtig gewählt, formuliert und regelmäßig reflektiert werden, damit Fehlschläge vermieden und die Zielerreichung gewährleistet werden kann.

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